Das Wandsbeker Winterlicht

Ein für den Standort Wandsbek Markt entwickeltes Lichtkonzept. Berücksichtigt wurden die Größe und Breite der Straße, die Fülle der Lichter und Farben, die Möglichkeiten, etwas hinzuzufügen ohne zu überfrachten. Etwas, das Ruhe in den Ablauf bringt, etwas, das von den Menschen aufgenommen wird. Und dem sie mit Freude begegnen: welche Farbe erwartet mich heute?

 

Prämiert mit dem 2. Platz des Stadtmarketingpreises der Handelskammer Hamburg "Quartier der Zukunft 2012".

 


STANDORT


Künstlerisches Konzept

Es richtet sich stark nach der Farbenlehre des 
Philipp Otto Runge, Hamburger Künstler 1777-1810.
Auf der von ihm entwickelten Farbenkugel hat jede Farbe seine Berechtigung und seinen Platz. 
Die Farben sind in sieben Lichtszenarien kreiert, die sich jedoch vor allem durch ihre verschiedenen Startfarben unterscheiden. An keinem Tag zur selben Uhrzeit erscheint dasselbe Licht. Sie werden um 18 Uhr Wandsbek jedes Mal in neuem Licht erleben!

 

Leuchtzeit

Mit Beginn der Winterzeit wird es hell. Das Winterlicht beginnt mit einer weißen Leuchtperiode. In der Advents- und Weihnachtszeit wird es stimmungsvoll und farbig. Die dritte Leuchtzeit beginnt mit den heiligen drei Königen und leuchtet bis in den dunklen Februar wieder weiß. Täglich von 6.00-24.00 Uhr. Die Lichtinstallation wurde unter ökologischen und energiesparenden Gesichtspunkten ausgewählt. Die Energiekosten sind durch den Einsatz von LED`s sehr gering.

 

Philipp Otto Runge, 1777-1810

Einer der bedeutendsten Maler norddeutscher Romantik, Wissenschaftler, Philosoph und Christ. Er lebte mit Frau und Kindern in Hamburg.
Im Jahr 1810, in welchem auch Goethes Farbenkreis veröffentlicht wurde, legte der Maler Philipp Otto Runge (1777-1810) sein grundlegendes Werk über die Farbkugel vor. Runges Farbenglobus stand damit als Synthese und Höhepunkt seiner Bemühungen, die Harmonie der Farben in einer räumlichen Anordnung zu veranschaulichen, am Ende seines Lebenswerkes. (Zitat aus Kunstmarkt.com)