Puvogelgarten gegenüber der Christuskirche.
Drei 2006 aufgestellte Bronzebüsten erinnern an die berühmten Schlossbewohner Heinrich Rantzau, Tycho Brahe und Heinrich Carl Graf von Schimmelmann.
Die Künstler waren Simone Weik, Matthias Rodach und Antje Jakob.
Die Schimmelmann-Büste ist 2008 wieder entfernt worden.

gegenüber der Christuskirche
Die Stadt Wandsbek setzte 1907 mit diesem Brunnen, der den „Morgen" symbolisiert, ihrem langjährigen 2. Bürgermeister und Ehrenbürger Friedrich Puvogel ein Denkmal. (Künstler: Prof. Uechtritz, Berlin)
Der Puvogelbrunnen, so wie die Wandsbeker ihn kannten, ist ein Kunstwerk des Berliner Professors Uechtritz. Er nannte die Figur „Erwachender Tag".
Im Oktober 1998 wurde sie mutwillig von ihrem Sockel gestoßen und beschädigt. Die Restaurierung durch das Denkmalschutzamt beansprucht viel Zeit und Geld. Im Rahmen der Neugestaltung des Wandsbeker Marktes wird vielleicht auch dieser Brunnen einen neuen Standort erhalten.
(Foto: Martin Wiebrecht)
im Durchgang Schwen
Von 1881 bis 1885 war Matthias Claudius Redakteur des „Wandsbecker Bothen", der den Ort zum „berühmtesten Marktflecken Deutschlands" machte.

im Quarree
1869 gegründet als „Vorschuß-Verein zu Wandsbeck", wurde aus der genossenschaftlichen Vereinigung 1890 die „Wandsbeker Bank", heute „Volksbank Hamburg Ost-West eG". Seit 1911 ist die Bank an diesem Standort zu finden.
Die Volksbank – eine Wandsbeker Institution.


Hinterm Stern 14
An dieser Stelle stand das Haus des Wandsbeker Zimmermeisters J. F. Berlin, in dem die Tochter Rebekka ihren späteren Mann Matthias Claudius kennen lernte.
Hier, an historischer Stelle, befand sich die Gastwirtschaft „Behn".
Diese Tradition wird mit dem an gleicher Stelle stehenden „Gesellschaftshaus Lackemann" fortgeführt
(Fotos: Georg Lampson)
Hinterm Stern 20
Der Dichter Johann Heinrich Voss wohnte hier 1777/78.
Er war ein Freund von Matthias Claudius und begann hier mit der Übersetzung der Odyssee von Homer.


Kattunbleiche Ecke Litzowstraße
Dieser Begräbnisplatz wurde von 1637 bis 1886 von der jüdischen Gemeinde als Friedhof genutzt. Mehr als 1240 Grabstätten wurden belegt. (Unter Denkmalschutz seit 1960)
Die Gräber der Toten sind von Naftali Bar-Giora Bamberger in jahrelanger
wissenschaftlicher Arbeit ermittelt, aufgelistet und beschrieben worden.
Sein umfangreiches Werk erschien 1997.

Kattunbleiche 19
Dieser Neubau des Staatsarchivs der Freien und Hansestadt Hamburg wurde 1998 seiner Bestimmung übergeben. Es dient der Aufbewahrung, Pflege und Nutzung des Hamburger Archivgutes. (Architekt: Jan Störmer, Hamburg)
An der Ost- und Südseite des Magazingebäudes sind drei Dokumente der Hamburger Geschichte als Faksimile aufgebracht. Sie haben zum Inhalt:
- das Messeprivileg Kaiser Karls IV. für Hamburg von 1365
- die Petri- Bursprake (eine Vorschriftensammlung) von 1383
- die ersten Artikel der Hamburger Verfassung von 1849
Kattunbleiche 19
Auf diesem Gelände wurde1833 das erste Wandsbeker Krankenhaus errichtet, ein kleines 1943 ausgebranntes Gebäude. Von 1894 bis 1997 stand hier die Wandsbeker Feuerwache, sie wurde nach dem Krieg neu wieder aufgebaut.



Litzowstraße
Die Wandse führte früher bedeutend mehr Wasser und betrieb seit dem 14. Jahrhundert sechs Wassermühlen in Gutsbereich Wandsbek. Auch die hiesigen Kattundruckereien nutzten das Wasser für ihre Zwecke.
Die Wandse, die in der Nähe von Siek entspringt, nimmt. bevor sie an der
Mundsburg in die Alster mündet, u. a. den Stellmoorer Quellfluss,
die Stellau, die Berner Au und die Rahlau als Nebenflüsse auf.


Dotzauer Weg
Die Synagoge der israelitischen Gemeinde stand gegenüber in der jetzigen Königsreihe von 1840 bis 1943. Zur Erinnerung an Verfolgungen der Juden im sogenannten Dritten Reich stellte die Bezirksversammlung Wandsbek 1988 diesen Stein auf und mahnt: " Achte allzeit Glauben und Denken anderer!"
Die Synagoge lag im Hinterhof der heutigen Königsreihe 43.
1988 setzte die Bezirksversammlung Wandsbek im Dotzauerweg, gegenüber
dem jetzt mit einem Wohnhaus überbauten Platz der Synagoge, einen schlichten Gedenkstein zur Erinnerung an die Jüdische Gemeinde.

Wandsbeker Marktstraße 73
Dem traditionsreichen Unternehmen am Wandsbeker Markt wurde schon 1773 durch den Gutsherrn Heinrich Carl v. Schimmelmann das Privileg erteilt, Handel mit Gewürz- und Apothekerwaren zu betreiben.
Der Apotheker Johann Adam Dalmer erhielt am
24. Juli 1773 vom Gutsherrn Heinrich Carl von Schimmelmann das Privileg,
einen Handel mit Gewürz- und Apothekerwaren zu betreiben.
In dessen Nachfolge wird die Adler Apotheke seit 1983 von Holger Gnekow geleitet.


Wandsbeker Marktstraße 63
1892 wurde die Firma Ernst Karstadt im königlichen Amtsgericht Wandsbek ins Firmenregister eingetragen. Im Jahr 1900 verkaufte er die beiden Wandsbeker Geschäfte an seinen Bruder Rudolph Karstadt, den Mitbegründer der Karstadt AG. Ältestes Warenhaus Wandsbeks.
Karstadt hatte bis nach dem 2. Weltkrieg, ähnlich wie das Alsterhaus, im Inneren einen architektonisch interessanten Lichthof.
Der Hamburger Anzeiger hat dies in einer Tiefdruckbeilage am 29. 8 1925 dokumentiert.
Karstadt Wandsbek, das zweitälteste Kaufhaus Deutschlands,
hat noch heute seine ursprüngliche Fassade.


Stadtplatz Wandsbek Markt, Höhe Karstadt
Die beiden Löwen (unter Denkmalschutz seit 1943) hatten früher ihren Standort am Eingang der Auffahrt zum Wandsbeker Schloss in Höhe der Straße Schlossgarten.
Zwei Löwen-Plastiken säumten den Zugang zum Wandsbeker Schloss.
Heute befinden sie sich unmittelbar am südlichen U-Bahn-Ausgang in der Schlossstraße.
Diese Postkarte dokumentiert eine alte Sicht auf den Wandsbeker Markt.
Im Vordergrund sind Kutschen, ein Verkaufspavillon und die Straßenbahnkehre zu sehen.
Im Hintergrund links befindet sich das Wohnhaus der Familie Helbing,
über dessen Grundstück heute die Robert-Schumann-Brücke verläuft.
In der Mitte liegt das Hotel „Zum alten Posthaus", dort, wo heute das Bezirksamt steht.
Wandsbeker Marktplatz
Die Bronzeskulptur, die den „Wandsbecker Boten" Matthias Claudius ehrt,
wurde 2001 von Bernd Stöcker geschaffen und stellt ein altes Ritual dar.

Wandsbeker Marktplatz, Übergang Schloßstraße
Die beiden Sandsteinvasen gehören zu den Resten des verschwundenen Schlosses. Schimmelmann brachte sie 1757 bei seiner Übersiedlung nach Hamburg aus Dresden mit. (Unter Denkmalschutz seit 1943).
Die beiden unter Denkmalschutz stehenden Sandsteinvasen gehören zu den wenigen Resten der verschwundenen Schlossanlage.
Schloßgarten 3
Das vor 1872 errichtete Gebäude wurde von
1873 bis 1937 von den preußischen Landräten des Kreises Stormarn genutzt.

Schlossgarten 15 und 16 – 18
Die alte Wasserburg ließ Heinrich Carl v. Schimmelmann in der Zeit von 1772 – 78 durch einen schlossartigen, dreiflügeligen Neubau ersetzen. Sein letzter Besitzer, Johann Carstenn, ließ dieses Schloss 1861 abreißen. Im Gebiet des Gutes entstand der Stadtteil Marienthal.
Die Nordansicht des Schlosses in der einzigen erhaltenen
Fotografie aus dem Jahre 1861
Schloßstraße 56
Wo heute das Blockhaus steht, befand sich früher der „Wandsbeker Hof", eine der vielen renommierten Gaststätten.


Am alten Posthaus 1
Die Attika aus Sandstein (unter Denkmalschutz seit 1956) schmückte früher die Nordseite des Wandsbeker Schlosses. Die Glasbilder zeigen verschiedene Motive aus der Wandsbeker Ortsgeschichte.
Die Attika, ein Sandsteinwappen des ehemaligen Schlosses,
steht jetzt im Bezirksamt im Eingangsbereich des Standesamtes.

Schloßstraße 60
Im Bezirksamt (Architekt Fritz Höger) war bis 1943 die Verwaltung des Kreises Stormarn untergebracht. Der Schwan in Wandsbeks Wappen erinnert an Wandsbeks Stormarner Zeit. Das Luftbild "Wandsbek aus der Vogelschau 1914" des Hamburger Malers Hermann de Buycker (1858-1950) ist eine Dauerleihgabe des Museums für Hamburgische Geschichte.
Das Bezirksamt, ein in der Schlossstraße dominierendes Gebäude.


im Gehölz (Höhe Gemeindehaus)
Der Stein wurde 1840 zum 100. Geburtstag von Matthias Claudius (1740-1815), Wandsbeks bekanntestem Bürger, errichtet. Außer den Lebensdaten des Dichters, der fast 45 Jahre in Wandsbek lebte, trägt er die Embleme des „Wandsbeker Boten" (seit 1943 unter Denkmalschutz).
Der Claudius Gedenkstein aus dem Jahr 1840 an seinem jetzigen Standort im Gehölz zwischen dem Gemeindehaus der Christuskirche und der Rantzaustraße.
Matthias Claudius, Gemälde von Ottfried Bleeker



Vom Wandsbeker Markt bis zum Osterkamp erstreckt sich ein 2000 m langer Waldstreifen: das Wandsbeker Gehölz. Das heutige Naherholungsgebiet gehörte bis 1860 zur Gutsanlage. Es konnte von der damaligen Fleckenverwaltung durch Ankauf vor der Rodung gerettet werden.
Der Gehölzbach, der seinen Ursprung auf der Horner Rennbahn hat, führt nur noch wenig Wasser, ist vom Bahndamm an verrohrt und mündet im Bereich der Wendemuthstraße in die Wandse.
Anemonenteppiche begleiten den Fußgänger im Frühjahr durchs Gehölz
Im Winter tummeln sich Enten auf den Teichen der Gehölze


Bahngärten 28
Das ehemalige Stationsgebäude entstand 1865 mit dem Bau der Eisenbahn zwischen Hamburg und Lübeck. Das dreiteilige Gebäude ist im wesentlichen erhalten geblieben. Nur der östliche Trakt wurde nach der Kriegszerstörung verändert wieder aufgebaut.
Diese historische Postkarte (um 1900) zeigt das Gebäude des Wandsbeker Bahnhofs von der Gleisseite in seiner ursprünglichen Architektur.
Im Rahmen der Neustrukturierung der Deutschen Bundesbahn
wurde das Bahnhofsgebäude an Wandsbeker Unternehmer
verkauft, die seit 1994 in dem Haus eine florierende
Szene-Gaststätte betrieben und dieser den sinnigen
Namen der Amerikanischen Eisenbahnlinie
„Amtrak" gaben.

Bovestr. 10
Das Bronzedenkmal „Hunne zu Pferd" wurde der Schule Bovestraße 1929 zur Einweihung vom preußischen Minister für Volksbildung geschenkt. Das Pferd des Kriegers scheut vor einem Totenschädel. (Künstler: Oskar Erich Hösel, Annaberg)
Das Hunnendenkmal vor der Schule Bovestraße

Bovestraße 4
Christian Bove, als wohlhabender Mann aus Argentinien zurückgekehrt, errichtete 1861 diese Villa. Später wurde sie Dienstwohnung des Wandsbeker Oberbürgermeisters Rodig und beherbergte bis 1937 u. a. das Heimatmuseum.
Das Bovehaus wurde in der Vergangenheit sehr unterschiedlich genutzt. Nachdem ein Wandsbeker Architekt die Villa 1999 erwarb und mit hohem Aufwand restaurierte, wurde sie unter Denkmalschutz gestellt. Sie dient nunmehr mehreren Firmen als Bürohaus.

Neumann-Reichhardt-Straße 20
Das Schulgebäude wurde 1914-15 errichtet und ist nach der Sozialreformerin Charlotte Paulsen benannt. Der Backsteinbau ist ein Beispiel der Reformarchitektur und entspricht den Schulbauten Fritz Schumachers. (Architekt: Harry Grell)
Das Charlotte- Paulsen-Gymnasium überstand die Bombenangriffe des 2. Weltkrieges. Das würdige Gebäude mit seinen ausdrucksvollen Fassaden ist ein Beispiel architektonischer Schaffenskraft.

Böhmestraße 20
Das Gebäude, um 1870 von den Töchtern des Kaufmanns Morewood errichtet, diente als Altenwohnstift. Es ist unter dem Namen „Morewoodstift" bekannt geworden. Heute beherbergt es das Heimatmuseum des Wandsbeker Bürgervereins, u. a. mit Claudiusstube, Husarenstube und Schlossmodell. (Geöffnet: dienstags 16 – 18 Uhr und 1. Sonntag im Monat 11 – 13 Uhr)
Das Wandsbeker Heimatmuseum ist in einem ehrwürdigen alten Haus untergebracht. Der Eingangsbereich macht die Nutzung deutlich, die von
vielfältiger ehrenamtlicher Tätigkeit durch Mitglieder des Bürgervereins
Wandsbek von 1848 e. V. getragen wird.



Schädlerstraße 28
1908 fertig gestellt. Das Amtsgericht hatte vorher seinen Sitz in der Hamburger Straße (die jetzt Wandsbeker Marktstraße heißt). Die imponierende Fassade kommt durch die Enge der Straße wenig zur Geltung.
Das Amtsgericht Wandsbek nahm 1908 in diesem Gebäude seine Tätigkeit auf.
Im 2. Weltkrieg wurde es schwer beschädigt.
1896 als Gefängnis gebaut, wurde dieses Gebäude in der Schlossstr. 113 in den 1930er Jahren Jugendarrestanstalt.
1997 wurde es nach dem Initiator des humanen und progressiven Strafvollzuges in "Christian- Koch- Haus" umbenannt.
Der Sitzungssaal des Gerichtes diente seiner würdigen historischen Ausstattung wegen mehrfach als Filmkulisse.

Witthöftstraße 1
Entstanden 1904 – 05 als erste katholische Kirche in Wandsbek nach der Reformation. Der Bau erfolgte nach romanischen Vorbildern und hat einen kreuzförmigen Grundriss. Ein Dachreiter ersetzt den Turm. (Architekt: A. Brettschneider, Hamburg)
Das geräumige Kirchenschiff der St. Joseph-Gemeinde mit einem Dachreiter als Zierde, abseits der pulsierenden Verkehrsadern auf dem Hang, der zum Gehölzbache – heutzutage unter der Schädlerstraße fließend – abfällt.

Witthöftstraße 8
Seit 1872 gab es eine Höhere Bürgerschule in Wandsbek. Ausgebaut zum Gymnasium, konnte sie 1888 dieses neu errichtete Backsteingebäude beziehen. 1890, zum 150. Geburtstag des „Wandsbeker Boten", wurde die Lehranstalt in „Matthias-Claudius-Gymnasium" umbenannt.
Der Altbau des Matthias-Claudius-Gymnasiums mit seiner nach dem Wiederaufbau entstandenen Fassade, die zur Witthöftstraße zeigt.

hinter der Christuskirche
Der ehemalige und älteste Wandsbeker Friedhof wurde 1623 angelegt. Die Grabmale erinnern an Wandsbeker Persönlichkeiten und Familien, wie den Dichter Matthias Claudius, den Gutsherrn Heinrich Carl v. Schimmelmann oder die Bürgermeister Rauch, Puvogel und Rodig. Seit 1990 als historischer Friedhof hergerichtet und bezeichnet.
Die schlichten eisernen Kreuze auf den Gräbern von Matthias und Rebekka Claudius sind ein Zeugnis aus Wandsbeks Vergangenheit.

hinter der Christuskirche
1791 wurde diese Grabkapelle – ein für Nordeuropa beispielhafter, klassizistischer Bau – für Heinrich Carl v. Schimmelmann (1724 – 82) fertig gestellt. Er war ein erfolgreicher Handelsherr, Gutsbesitzer in Wandsbek und dänischer Schatzmeister. (Architekt: C. G. Horn nach Plänen von G. A. Antolini. Unter Denkmalschutz seit 1940).
Das Schimmelmann- Mausoleum auf dem historischen Friedhof Wandsbek, Nachfolger des Kirchhofs von 1623.


nördlich der Christuskirche
An die erste Wandsbeker Kirche von 1634 wurde 1651 an dieser Stelle ein Turm angebaut Er blieb stehen, als 1800 die alte Kirche abgerissen und an seiner Westseite ein neues Kirchenschiff errichtet wurde. Normalerweise stehen die Türme im Westen vor den Kirchen. Turm und klassizistische Kirche brannten 1898 ab.
Die zweite Wandsbeker Kirche in einer farbigen Lithographie von
J. C. C. Meyn. Die Bäume und der Zaun begrenzen den damaligen Kirchhof, der heute Historischer Friedhof genannt wird.
Die dritte Wandsbeker Kirche vom Marktplatz aus gesehen.
(Foto Sammlung Herbert).

nördlich der Christuskirche
Anlässlich der Eingemeindung nach Hamburg, 1937 wurde dieser Stein zur Erinnerung an die geschichtliche Entwicklung Wandsbeks auf dem Marktplatz aufgestellt. Bedingt durch den Bau des ZOB stand er von 1962 bis 2004 am Wandsbeker Bahnhof.
Der Wandsbeker Geschichtsstein, 1937 auf dem Marktplatz aufgestellt.
Bedingt durch den Bau des ZOB stand er von 1962 bis 2004 am Wandsbeker Bahnhof.

1901 wurde diese Kirche als dritter Wandsbeker Kirchbau errichtet. Ausgebombt 1943, hat der 1954 neu eingeweihte Bau Veränderungen erfahren. Der seitlich stehende Turm kam 1965 hinzu. Die Gestaltung des Innenraums wie auch die stadtbildprägende äußere Ansicht sind für Hamburgs Architektur beispielhafte Zeitzeugen. (Architekten: Hopp & Jäger. Unter Denkmalschutz seit 1993).
Die Christuskirche am Wandsbeker Markt mit ihrem stadtbildprägenden Turm.
Wandsbeker Marktstraße
Siemund Freud heiratete 1886 in Wandsbek Martha Bernays, die er hier in der Verlobungszeit häufig besuchte.

Nach dem Bau der U-Bahn-Trasse vom Hauptbahnhof und der Busanlage 1962 wurde der alte Wandsbeker Markt zur verkehrsreichsten Station in Europa.
Wandsbeks Zentrum im Frühjahr 2000 vor den Änderungen am Zentralen Omnibusbahnhof und an der nach Westen zeigenden Grünfläche. Diese Aufnahme vom Turm der Christuskirche dokumentiert rechts hinter der Volksbank auch das Entstehen des Multiplex-Kinos, das als Stahlbrücke über das Einkaufszentrum gebaut wird.
Wendemuthstr. 24
Auf dem Parkgelände des ehemaligen Lusthauses Wendemuth entstand
nach der Parzellierung durch Johann Carstenn 1866 zunächst ein Betriebsplatz für Straßenbahnen, heute ist es ein Busdepot der HHA.
Ecke Wendemuth- und Hogrevestraße
In dem noch nicht fertig gebauten Luftschutzbunker, der hier während des 2. Weltkrieges gebaut wurde, kamen am 27./28. Juli 1943 über vierzig Menschen ums Leben.

Wandbeker Zollstr. 59
Johann P. H. Helbing eröffnete 1836 in einer früheren Walkmühle die Kornbrennerei Heinrich Helbing. Sein Sohn entwickelte die Firma zum Großbetrieb mit überörtlicher Bedeutung. Als „Deutsche Hefewerke" ist das Unternehmen führend in der Umsetzung neuartiger Verfahren.
Das Fabrikgebäude der „Deutschen Hefewerke" in einer aktuellen Luftaufnahme. (Foto Deutsche Hefewerke)

DHW Wandsbeker Zollstr. 59
50 Jahre prägte eine Schmalspurbahn, kurz „Indu" genannt, die durch die Straßen fuhr und die Großbetriebe belieferte das Straßenbild Wandsbeks, bis sie 1966 stillgelegt wurde.
Die E-Lok 1, liebevoll „Berta" genannt, war das „Arbeitspferd" auf dem
Rangierbahnhof der „Indu" am Holstenhofweg.
(Foto: Hans Rehders)


Wandsbeker Zollstr. 86
Auf dem Grundstück der Hanseatischen Ersatzkasse (HEK) stand von 1838 an ein Zollgebäude. Es wurde 1943 zerstört. Die Zollgrenze war nicht identisch mit der Grenze zwischen Hamburg und Wandsbek, sondern verlief im Bereich Morewoodstraße und verlor erst beim Zollanschluss Hamburgs 1888 ihre Bedeutung.
Diese Zeichnung macht die Lage der Zollgebäude in Wandsbek deutlich.
Auf dem Grundstück des ehemaligen Zolls steht heute das repräsentative Verwaltungsgebäude
der HEK an der Ecke Morewoodstraße.


Eingang Efftingestraße
Auf dem Gelände der ehem. „Marienthaler Brauerei" stellt der Nestlé-Konzern heute weltbekannte Produkte wie „Smarties" und „Kitkat" her.
Zeichnerische Darstellung der ehemaligen Actien-Bier-Brauerei Marienthal, die das heutige Nestlé-Grundstück als Produktionsstätte erschloss.
Seit 1988 gehört die Fabrik mit ihren Anlagen zur Schokoladenfertigung
und -lagerung dem Weltkonzern Nestlé. Das Gelände erstreckt sich von der Straße Am Neumarkt bis zu den Bahngleisen der Strecke Hamburg – Lübeck (rechts).(Foto Nestlé Hamburg)
Ü Kattunfabriken, Brücke Wandsbeker Königstraße
Ü Altes Rathaus, Wandsbeker Königstr. 11
Ü Wohnhaus des Wandsbecker Boten, Wandsbeker Marktstr. 20 – 22
Ü Rantzaustein, Eilbeker Weg 197, Ecke Mühlenstraße
Ü Schützengilde, Hammer Str. 58
Ü Grenzstein und Steinbänke, Hammer Straße Höhe Asmusweg
Ü Pächterhaus, Kurvenstr. 10
Ü Die Wandsbeker Husaren, Grünfläche, Am Husarendenkmal
Ü Sphinxe, Ahrensburgerstr. 14 (Eingang Eichtalpark)
Ü Kreuzkirche, Kedenburgstr. 12
Ü Villa Martens, Walddöferstr. 195
Ü Tonndorfer Friedhof, Ahrensburger Straße
(c) Alle Abbildungen, sofern nicht anders erwähnt Michael Pommerening (aktuelle Fotos) und Archiv Helmut Fricke (historische Aufnahmen)